90 Sekunden von Russendisko werden in München gezeichnet

Juni 2011, München. Der leidenschaftliche Kampf vom Produzenten Christoph Hahnheiser (Black Forest Films) ist bald zu Ende: Das schräge Bestseller von Wladimir Kaminer (über eine Million verkaufte Exemplare) ist vefilmt worden. Die Dreharbeiten in Berlin unter Regie von Oliver Ziegenbalg sind bereits abgeschlossen, es bleiben lediglich 90 Sekunden Animation, die momentan bei Allanimatia gezeichnet werden.

 

Alla Churikova hat sich entschieden Olgas Erinnerungen an die Kindheit auf der Insel Sachalin so zu produzieren, wie man dies im Jahre 1991 gemacht hätte: Keine Computer- Kolorierung, vom 3D ganz zu schweigen. Per Hand gezeichnet entsteht das weiße Wildnis Bild für Bild: Schneestürme, Plattenbauten mitten im Nichts, Bären, Fischer und Vulkane…

„Selten bei Auftragsproduktionen hat man so enge Verbindung mit dem Stoff,“ sagt Alla Churikova. „Kindheit auf Sachalin erinnert mich an meine eigene Kindheit im Südural. Es war genau so wie bei Olga: Ein seltener Gemisch aus der wilden Natur und Betonbauten, menschenleeren Weiten und engen Räumen, Romantik und Hoffnungslosigkeit“.

„Russendisko“ startet voraussichtlich im Frühjahr 2012 im Kino.